Sprich mit Kundinnen, Partnern und Support-Teams. Bitte um konkrete Situationen statt allgemeiner Meinungen. Wo war die Entscheidung schwer, wann fühlte es sich leicht an, was hat überrascht? Erfrage exakte Worte und Wendungen, denn sie verraten Sehnsüchte und Barrieren. Aus diesen Momentaufnahmen formst du narrative Anker für den Claim. Wenn echte Sprache den Entwurf nährt, wirkt die spätere Zeile glaubwürdig, ungekünstelt und unmittelbar anschlussfähig.
Beobachte Foren, Rezensionen und Communitys, doch setze klare Suchfragen. Ohne Hypothese wird der Lärm überwältigend. Sammle wiederkehrende Bilder, Spannungswörter und spontane Vergleiche. Markiere Widersprüche, denn dort liegt oft die eigentliche Energie. Aus dem Rauschen destillierst du eine Handvoll Signalbegriffe, die später im Claim anklingen. So entsteht eine Zeile, die klingt, als stamme sie aus der Zielgruppe – weil sie tatsächlich aus deren Sprache geboren wurde.
Analysiere Claims im Markt: Welche Erzählung dominiert, wo klaffen Lücken? Schreib allgemeine Muster auf und brich sie bewusst. Differenz entsteht, wenn du gängige Formeln nicht ignorierst, sondern elegant unterläufst. Achte auf überstrapazierte Metaphern und übernimm sie nicht. Definiere zwei bis drei verbotene Wörter, damit ihr nicht unabsichtlich im Mainstream landet. Am Ende steht eine prägnante Aussage, die vertraut wirkt, aber frisch klingt und eine echte Alternative markiert.
All Rights Reserved.